Bedeutende Vertreter


Die zwei bedeutendsten Vertreter in der Geschichte des Shiatsu sind Tokujiro Namikoshi und Shizuto Masunaga. Namikoshi war der Gründer der ersten Shiatsuschule in Japan. Sein Vermächtnis war unter anderem die staatliche Anerkennung von Shiatsu als eigenständige Behandlungsmethode in Japan. Masunaga war einer von Namikoshis begabtesten Schülern. Er begründete seinen eigenen Stil (Zen Shiatsu) und durch ihn fand Shiatsu auch im Westen Anerkennung.

Masunaga erweiterte, im Rahmen seines eigenen Stils, das klassische Meridiansystem und entwickelte seine eigenen Theorien zur energetischen Struktur des menschlichen Körpers. Im Gegensatz zur Akupunktur spielen im Zen Shiatsu die einzelnen Punkte keine sehr große Rolle, es wird der gesamte Meridian behandelt. Masunaga studierte an der Universität von Kyoto Psychologie, was in seine Arbeit einfloss, und lernte bzw. lehrte Shiatsu am Nippon Shiatsu Institut. Er entwickelte auch ein komplexes Diagnose-System am Bauch und Rücken sowie spezielle Meridian-Dehnungsübungen (Makko Ho). Sein Buch "Zen Shiatsu" wurde 1977 veröffentlicht, seine Lehre von zahlreichen Schülern auch in den Westen weitergetragen. Shizuto Masunaga starb 1981. Akinobu Kishi war der erste Schüler von Masunaga. A.Kishi entwickelte Zen-Shiatsu weiter über Shinto-Shiatsu bis hin zu SEIKI. siehe *Seiki bedeutet Zusammenarbeit Der andere Schüler Masunagas ist W. Ohashi, bekannt geworden mit der Übersetzung des Buches "Zen Shiatsu". W. Ohashi hat als cleverer Geschäftsmann Ohashiatsu aufgebaut und auf dessen Lehren berufen sich die meisten Shiatsuschulen.

Shiatsu im Westen vs. in Japan
Ziele